Vorsorge

Allgemein in der Medizin gilt: Je eher eine Krankheit entdeckt wird, um so besser sind die Heilungschancen.
Unter einer urologischen Vorsorge verstehen wir im Wesentlichen die Krebsfrüherkennungs-Untersuchung der Prostata. Im weiteren Sinne gilt dies auch für Harnblase, Nieren, Hoden, Penis und den Enddarm.

Da die meisten Krebserkrankungen im Frühstadium ohne Symptome verlaufen, sind Vorsorge und Früherkennung sehr wichtig.  Je früher eine Krebserkrankung entdeckt wird, desto besser sind die Heilungschancen.

Zu den häufigsten Krebserkrankungen der Männer gehören die drei urologischen Krankheitsbilder Prostata-, Harnblasen- und Nierenkrebs. Dies bedeutet, dass fast jeder vierte Krebspatient eine urologische Tumorerkrankung hat. Jedes Jahr erkranken in Deutschland über 100.000 Männer und Frauen an urologischen Tumoren. Daher ist es eher unverständlich, dass bis heute nur etwa 20% der Männer zu einer regelmässigen Vorsorge ab dem 45. Lebensjahr gehen. Sollten in Ihrer Familie Krebserkrankungen vorkommen, ist eine Vorsorge ab dem 40. Lebensjahr sehr zu empfehlen.

Neben den Leistungen der gesetzlichen Krankenkassen (siehe allgemeine Leistungen) bieten wir Ihnen – für eine ganzheitliche und individuelle Prävention, Diagnostik und Therapie – sorgfältig ausgesuchte Gesundheitsleistungen an. Wir beraten Sie gerne, welche Leistungen für Sie sinnvoll und ratsam wären.

 

Die häufigste urologische Krebserkrankung des Mannes ist der Prostatakrebs (Krebs der Vorsteherdrüse). Rund 70.000 Neuerkrankungen wurden alleine im Jahr 2015 in Deutschland registriert.

Wichtig für die Früherkennung von Prostatakrebs ist der Prostatamarker PSA (Prostata-Spezifisches Antigen), der im Blut gemessen wird. Es ist ein Eiweiß, das fast ausschließlich in der Prostata produziert wird und häufig als reiner Tumormarker falsch verstanden wird. Der PSA-Wert kann entscheidende Hinweise auf einen Tumor geben, kann jedoch auch bei gutartiger Prostatavergrößerung, Prostataentzündung oder evtl. nach sportlichen Aktivitäten erhöht sein. Die korrekte Interpretation obliegt dem Facharzt. Wichtig sind u.a. auch der PSA-Verlauf, die PSA-Anstiegsgeschwindigkeit und die Bestimmung des freien PSA-Wertes, wodurch der sog. PSA-Quotient gebildet werden kann, der eine höhere Sensitivität aufweist als nur der PSA-Wert allein. Zur Tumornachsorge ist er einer der besten und wichtigsten Werte im gesamten medizinischen Bereich.

Wurde ein erhöhter PSA-Wert festgestellt, sollte dieser zeitnah kontrolliert werden, um eine tatsächliche Erhöhung des Wertes zu bestätigen. Anschließend muss der Grund der Erhöhung aufgesucht werden.

Zur Vorsorge gehören neben der PSA-Bestimmung auch der digital-rektale Tastbefund der Prostata über den Enddarm und ggf. eine transrektale Sonographie (TRUS). Dies ist eine Ultraschalluntersuchung, die durch den Enddarm vorgenommen wird. Da der Enddarm sehr nah an der Prostata gelegen ist, können über ihn organische Veränderungen an der Drüse leicht festgestellt werden.

Überdiagnostik und Übertherapie sind die bedeutsamsten negativen Folgen der Früherkennungsmaßnahmen zum Prostatakarzinom. Die Mehrzahl der Patienten mit einem niedrigen Risiko für das Fortschreiten der Erkrankung verstirbt nicht an dem Tumor selbst, sondern an anderen Ursachen. Deshalb nehmen wir die sehr sorgfältige Bewertung jedes individuellen Falles und das gründliche Abwägen der tatsächlich notwendigen Schritte ganz besonders ernst.

Blasenkrebs-Vorsorge

Der zweithäufigste urologische Tumor ist der Blasentumor. Jährlich erhalten alleine in Deutschland über 20.000 Menschen diese Diagnose, dabei sind Männer fast dreimal mehr gefährdet als Frauen. Eine spezielle Urinuntersuchung und Ultraschall werden zur Diagnostik verwendet, bei Auffälligkeiten ist ggf. eine Blasenspiegelung nötig.

Unter anderem können folgende Verhaltensweisen und Substanzen die Entstehung von Blasenkrebs fördern:
Rauchen (9-fach erhöhtes Risiko), Umgang mit Chemikalien, Teer, Erdöl, Benzin, Arbeiten in der Gummiherstellung und Farbstoffherstellung, Haarfärbemittel, Beizen für Holz, Farben, Papierfarbstoffe, Lacke.

Nierenkrebs-Vorsorge

Der Nierenkrebs steht an dritter Stelle aller urologischer Krebserkrankungen. Auch bei dieser Tumorerkrankung gilt: früh entdeckt – sehr gute Heilungschancen!
Heutzutage werden 50% – 70% der unbemerkten Nierentumore bei einer Vorsorge-Ultraschall-Diagnostik entdeckt.

Unter anderem können folgende Verhaltensweisen und Substanzen die Entstehung von Nierenkrebs fördern:
Rauchen, Kautabak, Cadmium, Blei, Teer, Holzschutzmittel, petrochemische Substanzen und Lösungsmittel, Schmerzmittelmissbrauch.

Der Hodenkrebs hat – ähnlich wie Brustkrebs bei der Frau- zwei Altersgipfel, betrifft in der Mehrzahl jedoch jüngere Männer, im Gegenteil zu den meisten anderen urologischen Krebserkrankungen, die bei älteren Patienten diagnostiziert werden.

Sollten Sie unter 40 Jahre alt sein und einen Knoten im Hoden bemerken, manchmal auch mit Schmerzen verbunden, dann stellen Sie sich baldmöglichst einem Urologen vor. Im Frühstadium ist Hodenkrebs sehr gut heilbar.

Der Hodentumor kann anhand von Knötchenbildung, meistens schmerzlos, in den Hoden ertastet werden. Die Ultraschalluntersuchung ist sehr hilfreich, aussagefähig und richtungsweisend für die Diagnostik. Die weitere Abklärung wird meist durch eine Tumormarker-Bestimmung im Blut durchgeführt. In Ausnahmefällen wäre eine MRT- Untersuchung notwendig.

LABORUNTERSUCHUNGEN:

Blutuntersuchung:
Bei der Untersuchung der Blutparameter können wir in unserer Praxis nahezu alle wichtigen Untersuchungen durchführen. Einige Blutparameter (z.B. Tumormarker) bestimmen wir selbst. Weitere Auswertungen erfolgen in Zusammenarbeit mit dem Labor Clotten in Freiburg. Die lokale Nähe des Labors bietet dabei den Vorteil der schnellen Proben- und Befund-Übermittlung.

 

Urinuntersuchung:

In der Urologie hat die Urinuntersuchung einen zentralen Stellenwert. Deshalb führen wir alle relevanten Urinuntersuchungen selbst durch. Darunter zählt die
• orientierende Testuntersuchung (für eine umfassende Diagnose, um die richtige Behandlung wählen zu können)
• das Urinsediment (Aufbereitung des Urins zur mikroskopischen Beurteilung),
• die Urinzytologie (im Urin vorhandenen Zellen: z.B. abnorme Erythrozyten, Tumorzellen) sowie
• die Mikrobiologie

Spermiogramm:

Die Untersuchung der Samenflüssigkeit ist von zentraler Bedeutung bei unerfülltem Kinderwunsch bzw. nach einer Sterilisation-Operation beim Mann. Die Untersuchung erfolgt in unserem Labor vollautomatisiert nach den Kriterien der WHO.
Im Spermiogramm werden alle relevanten Parameter bestimmt, die über die Zeugungsfähigkeit des Mannes Auskunft geben können (z.B. Anzahl und Beweglichkeit der Spermien, Spermienform, ph-Wert, Fructose-Gehalt, Beimengung von Bakterien, etc.).

Pathologie:

In unserer Praxis führen wir Biopsien (Gewebeentnahmen) selbst durch. Diese Gewebeproben werden dann pathologisch auf gutartige und bösartige Tumorzellen untersucht. Somit kann ein Krebsverdacht entschärft bzw. bestätigt und die richtige Therapieform gefunden werden.

MIKROBIOLOGIE:

Ein wesentlicher Bestandteil der urologischen Diagnostik ist die mikrobiologische Untersuchung des Urins hinsichtlich vorhandener Bakterien und Pilze.
Sie erfolgt in unserem Labor durch entsprechend ausgebildete Mitarbeiter unter ständiger ärztlicher interner und externer Kontrolle im Rahmen von gesetzlich vorgeschriebenen Ringversuchen (= das Vergleichen und Abgleichen von Laborergebnissen).
Urinkeime werden identifiziert und ggf. ein geeignetes Antibiotikum für Ihre Behandlung bestimmt.

SONOGRAPHIE:

Abdominal: Die Sonographie (Ultraschall) ermöglicht die Darstellung der Organe ohne Strahlenbelastung oder andere schädliche Folgen.
Durch die Ultraschalluntersuchung des Abdomens (Bauchraumes) können die Nieren, der hintere Bauchraum (Retroperitoneum), die Blase und die Prostata beurteilt werden. Auch Veränderungen in den Lymphknoten und der Leber können dabei bestimmt werden.

Genital: Durch den Einsatz von speziellen Ultraschallfrequenzen können hier Veränderungen in den Hoden, des Penis oder auch der Harnröhre erkennbar gemacht werden. Veränderungen können zum Beispiel sein: Zysten, Tumore, Verkalkungen, Blutergüsse und narbige Veränderungen an Penis und Harnröhre.

TRANSREKTALER ULTRASCHALL (TRUS):

Bei der transrektalen Ultraschalluntersuchung der Prostata wird eine finderdicke Ultraschallsonde vorsochtig in den Enddarm eingeführt und die Prostata samt ihrer Umgebung dargestellt. Diese Untersuchung dient zur Bestimmung der Prostatagröße und kann Veränderungen wie Zysten, Steine, Abszesse und ggf. auch Tumore in der Prostata-Umgebung darstellen. Die TRUS-gesteuerte Prostatabiopsie stellt heute einen sehr wichtigen Bestandteil der urologischen Tumordiagnostik dar und ist in unserer Praxis eine Standarduntersuchung.

FARBDOPPLER:

Mit diesem Verfahren wird die Durchblutung von einzelnen Organen bildlich dargestellt (z.B. Nierengefäße, Penisgefäße bei Potenzstörungen, Hoden bei Hodentorsion).

WEITERE BILDGEBENDE VERFAHREN,

wie z.B. Computer- oder Magnetresonanztomographien, veranlassen wir bei verschiedenen Anbietern in Freiburg und Emmendingen, mit denen wir in engem Kontakt stehen. Reine Röntgen-Untersuchungen sind sehr selten geworden. Zur Anwendung kommt gelegentlich noch ein Urethrogramm, zum Beispeil bei Verdacht auf eine Harnröhrenenge. Urethrogramm: Darstellung der Harnröhre, um eine eventuelle Harnröhrenenge beurteilen zu können.

CT/MRT Abdomen/Thorax: Nachweis bzw. Ausschluss von Harnsteinen, Tumoren oder Abflussstörungen des oberen Harntraktes. MRT-Untersuchungen haben zwar den Vorteil, dass sie keine Röntgenstrahlen-Belastung haben, können jedoch bei Patienten mit Herzschrittmachern, implantierten Prothesen/Metallgegenständen und/oder Niereninsuffizienz nur eingeschränkt angewendet werden, letzteres gilt auch für die CT-Untersuchung. Auf den Bild sehen Sie einen kleinen Nierentumor.

PET-CT
Durch leicht radioaktives Kontrastmittel werden Bilder zur Tumorabklärung gewonnen. Krebsbefallene Zellen werden auf der Aufnahme als leuchtende Region dargestellt.

URODYNAMIK / UROFLOWMETRIE:

Die Uroflowmetrie (auch UroFlow oder Flow genannt) ist eine Untersuchung, bei der die Qualität des Harnstrahls gemessen wird. Dazu wird in eine Art Trichter uriniert, der mit Hilfe eines Meßgerätes folgende Parameter bestimmen kann:

• Die Stärke bzw. den Druck des Harnstrahls
• wie lange uriniert wurde
• welche Menge Urin abgegeben werden konnte

Durch diese Untersuchung kann schnell festgestellt werden, ob und auf welche Weise die Miktion (das Wasserlassen) gestört ist. Sollte für die genaue Diagnose die Uroflowmetrie nicht ausreichen, ist der nächste Schritt die Abklärung durch die Urodynamik oder eine Blasenspiegelung (Zystoskopie).

Diese Uroflowmetrie weist einen gesunden Harnstrahl auf. Er steigt schnell und kräftig an, bleibt stabil und kommt schnell zum Ende.

Diese Uroflowmetrie zeigt einen schwachen Harnstrahl auf, der zum Schluss hin sogar mehrmals abreißt. Die Miktion dauert hier über zwei Minuten, was ärztlicherseits untersucht werden muss.

Die Urodynamik (Blasendruckmessung) ist ein modernes diagnostisches Verfahren, um die Ursachen einer Blasenschwäche bzw. Harinkontinenz zu bestimmen. Bei diesem einfach durchzuführenden Verfahren wird die genaue Blasenfunktion bzw. Blasenentleerungsstörung sichtbar gemacht und ermöglicht somit eine genaue Diagnostik und Festlegung der Therapie. Bei der Untersuchung wird ein spezieller Katheter in die Blase eingeführt und die Blase entleert. Danach wird über den selben Katheter eine warme Infusionslösung eingefüllt und der so entstehende Druck innerhalb der Blase gemessen. Ein weiterer Drucksensor, der in den After eingeführt wird, misst den Druck, der von außen auf die Blase einwirkt. Dieser Druck von außen wird dann vom innen gemessenen Blasendruck abgezogen, um den tatsächlichen blaseneigenen Druck zu bestimmen. Die Urodynamik wird vor allem bei Harninkontinenz oder bei Verdacht auf eine nervale Blasenschädigung (z.B. bei Zuckererkrankung, Multipler Sklerose oder auch Rückenmarksschädigungen nach Unfällen) veranlasst.
Diese Untersuchungen können im Universitätsklinikum Freiburg und im Loretto-Krankenhaus Freiburg durchgeführt werden.

ZYSTOSKOPIE:

Bei der Blasenspiegelung wird in lokaler Betäubung ein optisches Spezialinstrument über die Harnröhre in die Blase eingeführt, wodurch eine exakte Betrachtung der Blase, der Harnröhre und der Prostata möglich ist.

Durch eine Zystoskopie können auch frühzeitig Harnblasentumore und Veränderungen an der Harnröhre, der Prostata und der Blase diagnostiziert und gezielt behandelt werden.

Wir benutzen hierfür moderne flexible (bewegliche) Instrumente mit Glasfaseroptik, so dass die Untersuchung nahezu schmerzfrei und ohne Narkose erfolgt kann. Über eine Videokamera kann der Befund während der Untersuchung sichtbar gemacht und mit Ihnen besprochen werden.

Harnblasentumor

ANDROLOGIE:

Unter Andrologie versteht man allgemein die Männerheilkunde.
Alle grundlegenden andrologischen Untersuchungen können in unserer Praxis durchgeführt werden. Dazu gehören neben der körperlichen Untersuchung und der Labordiagnostik auch spezielle Ultraschalluntersuchungen, das Spermiogramm und spezielle Funktionstests.
Mehr zu diesem Thema erfahren Sie hier >>

Sollte aufgrund Ihrer Angaben eine Behandlung notwendig werden, ist oft ein Gespräch ausreichend, in dem Ihnen Ratschläge zur Optimierung der Beschwerden mitgeteilt werden. Manchmal ist z.B. auch eine leichte medikamentöse Therapie sinnvoll.

Sollte eine Operation sinnvoll oder gewünscht sein, können Sie in unserer Praxis unter anderem folgende Operationen vornehmen lassen:

• Die Sterilisation des Mannes (Vasektomie), Durchtrennen der Samenleiter und Verödung der Enden – reversibel

Unter den Vasektomie-Experten in Deutschland bildet unsere Praxis das Vasektomie-Zentrum in Waldkirch.

• Die Beschneidung der Vorhaut am Penis (Zirkumzision) aus kosmetischen und gesundheitlichen Gründen.

• Die Frenulotomie, die kurze Durchtrennung eines verkürzten Vorhautbändchens

Die ambulanten Operationen werden von uns in einem Ambulanten Operationszentrum durchgeführt.

Die OP-Organisation erfolgt in drei Schritten:
Sie kommen wie gewohnt zu uns in die Praxis nach Waldkirch oder Furtwangen und bekommen dort die notwendigen Voruntersuchungen sowie die OP-Aufklärung. Danach erfolgt ein Termin im Ambulanten Operationszentrum für die Anästhesieaufklärung (Narkose). Der dritte Schritt ist die Operation selbst, bei der wir uns gemeinsam zum vereinbarten Termin im Ambulanten Operationszentrum, wo die Operation durchgeführt wird.

Was Sie alles vor und nach der Operation beachten sollten, finden Sie in unserer Patienteninformation.

Sollte ein größerer operativer Eingriff bei Ihnen nötig sein, arbeiten wir mit dem Ärzteteam der Urologischen Klinik des Universitätsklinikums Freiburg zusammen.

 

Chemotherapie

Bei fortgeschrittenen Tumorerkrankungen ist manchmal eine Chemotherapie zur Symptomreduktion notwendig. Unter einer Chemotherapie versteht man die medikamentöse Therapie von Krebserkrankungen. Das besondere an Tumorzellen ist, dass sie sich sehr schnell teilen und somit schnell vermehren können. Die Medikamente (meist Infusionen) sind darauf ausgerichtet, alle Zellen im Körper zu schädigen, die eine schnelle Zellteilung aufweisen. Jedoch werden durch dieses Zellmerkmal nicht nur Tumorzellen bekämpft, sondern auch gesundes Gewebe in Mitleidenschaft gezogen. Die Nebenwirkungen einer Chemotherapie können sich dadurch oft in Durchfall, Haarausfall und Blutbildungsstörung zeigen.

Die Chemotherapie bei Erkrankungen der Prostata, der Blase und der Hoden kann meist ambulant bei uns in der Praxis als Infusionsgabe durchgeführt werden.

Eine unserer Mitarbeiterinnen ist speziell für diese onkologische Behandlungsform weitergebildet worden.
Eine Sonderform bildet die Therapie des Nierenkrebses, da diese Medikamente keine eigentlichen Chemotherapeutika sind, aber ein ähnliches Nebenwirkungsspektrum aufweisen.

Seit Oktober 2011 gibt es für das Prostatakarzinom eine Art Chemotherapie in Tablettenform. Fragen Sie uns, wir informieren Sie gerne!

Um Ihnen auch sehr individuelle Formen der Chemotherapie anbieten zu können, stehen wir in enger Zusammenarbeit mit der onkologischen Arztpraxis Dr. med. Reiber in Freiburg.

 

Strahlentherapie

Die Strahlentherapie ist eine Therapiemethode bei Tumorerkrankungen, die oft in Kombination mit einer operativen und medikamentösen Tumortherapie eingesetzt wird. In der Zusammenarbeit mit dem Universitätsklinikum Freiburg können wir Ihnen ein großes Spektrum der Strahlentherapie anbieten und möchten Ihnen dazu folgenden Link zur Verfügung stellen: Strahlentherapie an dem Universitätsklinikum Freiburg.

Nach einer erfolgten Strahlentherapie werden Sie selbstverständlich von uns weiterbetreut.

Durch eine Laboruntersuchung kann verstecktes (okkultes) Blut im Stuhl erkannt werden, was ein erstes Zeichen für eine Darmkrebserkrankung sein kann. Die genauere Abklärung kann durch eine Darmspiegelung erfolgen.

Wir führen keine Darmspiegelungen durch, dies übernehmen Gastroenterologen und Viszeralchirurgen. Wir raten aber ausdrücklich zu dieser Vorsorgeuntersuchung ab dem 50. Lebensjahr.

In unserer Praxis bieten wir Ihnen zur Vorsorge den sog. Hämokkult-Test an, der verborgenes Blut im Stuhl nachweisen kann, die Kosten werden von den gesetzl. Krankenkassen übernommen. Dieser Test kann jedoch häufiger falsch-positiv ausfallen.

Ein modernerer und sicherer Test ist der sog. ScheBo-M2PK-Test, der zusätzlich zum verborgenen Blut auf molekularer Ebene auch Darmpolypen oder Darmkrebs anzeigen kann. Dieser Test gehört nicht zum Leistungskatalog der gesetzl. Krankenkassen, kann aber für einen geringen Betrag in Selbstzahler-Leistung durchgeführt werden. Mehr Informationen hierzu erhalten Sie unter www.darmkrebstest.de.